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Skaleneffekte

Skaleneffekte („economies of scale“) beschreiben, wie sich die Stückkosten verändern, wenn ein Unternehmen seine Produktionsmenge ausweitet. Meist ist der positive Fall gemeint: Je größer die Menge, desto niedriger die Kosten je Stück.

Arten

  • Positive Skaleneffekte: Die Ausbringung wächst stärker als der Einsatz der Faktoren, die Stückkosten sinken
  • Konstante Skaleneffekte: Ausbringung und Einsatz wachsen im gleichen Verhältnis
  • Negative Skaleneffekte: Die Ausbringung wächst schwächer, die Stückkosten steigen („diseconomies of scale“)

Ursachen positiver Skaleneffekte

Fixkosten verteilen sich auf mehr Einheiten (Fixkostendegression). Hinzu kommen Mengenrabatte im Einkauf, Spezialisierung, Lerneffekte und leistungsfähigere Anlagen.

Abgrenzung zu „economies of scope“

Skaleneffekte entstehen durch mehr vom Gleichen. Verbundeffekte („economies of scope“) entstehen durch Vielfalt: Mehrere Produkte gemeinsam herzustellen ist günstiger als jedes für sich, etwa weil sie Vertrieb oder Anlagen teilen.

In der Volkswirtschaftslehre heißt derselbe Zusammenhang Skalenerträge, siehe Produktionsfunktion.

Skaleneffekte im Video erklärt

Verwandte Begriffe

Kosten | Produktionsfaktoren | Produktionsfunktion

Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 19. Oktober 2023.

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