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Produktionsfaktoren
Produktionsfaktoren sind alle Güter und Leistungen, die ein Unternehmen einsetzt, um andere Güter herzustellen. Die Volkswirtschaftslehre unterscheidet Arbeit, Boden und Kapital. Die Betriebswirtschaftslehre folgt meist der Einteilung nach Erich Gutenberg.
Elementarfaktoren
- Ausführende Arbeit: die Arbeit unmittelbar am Produkt
- Betriebsmittel: Maschinen, Gebäude und Werkzeuge. Sie sind Potentialfaktoren, weil sie über viele Perioden genutzt werden
- Werkstoffe: Rohstoffe (Hauptbestandteil), Hilfsstoffe (Nebenbestandteil, etwa Leim) und Betriebsstoffe (gehen nicht ins Produkt ein, etwa Strom). Sie sind Repetierfaktoren, weil sie verbraucht und immer wieder beschafft werden
Dispositive Faktoren
Der dispositive Faktor kombiniert die Elementarfaktoren. Originär ist die Geschäftsleitung selbst. Derivativ, also abgeleitet, sind Planung, Organisation und Kontrolle.
Der Verbrauch von Produktionsfaktoren verursacht Kosten. Wie Einsatzmengen und Ausbringung zusammenhängen, beschreibt die Produktionsfunktion.
Produktionsfaktoren im Video erklärt
Verwandte Begriffe
Kosten | Produktionsfunktion | Skaleneffekte
Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 26. Oktober 2023.