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Phillipskurve
Die Phillipskurve beschreibt den Zusammenhang zwischen Arbeitslosenquote und Inflation. Kurzfristig geht niedrigere Arbeitslosigkeit mit höherer Inflation einher.
Um Erwartungen erweiterte Phillipskurve
πt = πe − α · (ut − un)
Die Inflation πt liegt über der erwarteten Inflation πe, wenn die Arbeitslosenquote ut unter der natürlichen Quote un liegt.
NAIRU
Die „Non-Accelerating Inflation Rate of Unemployment“ ist die Arbeitslosenquote, bei der die Inflation konstant bleibt. Sie entspricht der natürlichen Arbeitslosenquote. Die zugehörige Produktion ist die natürliche Produktion. Die natürliche Quote ergibt sich aus der Lohn- & Preissetzungsfunktion.
Verlustfunktion der Zentralbank
Die Zentralbank möchte Abweichungen vom Inflationsziel und von der natürlichen Produktion gering halten. Ihre Verlustfunktion gewichtet beide Abweichungen, meist quadratisch.
Reaktionsfunktion der Zentralbank
Wird die Verlustfunktion unter der Nebenbedingung der Phillipskurve minimiert, ergibt sich die Reaktionsfunktion. Sie gibt an, welche Kombination von Inflation und Produktion die Zentralbank nach einem Schock ansteuert.
Das Zusammenspiel mit der Güternachfrage zeigt das AS-AD-Modell.
Phillipskurve im Video erklärt
Verwandte Begriffe
Lohn- & Preissetzungsfunktion | AS-AD-Modell | IS-LM-Modell
Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 20. März 2025.