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Franchising

Franchising ist ein Vertriebssystem, bei dem ein Franchisegeber selbstständigen Franchisenehmern gegen Gebühr erlaubt, sein Geschäftskonzept unter seiner Marke zu nutzen. Der Franchisenehmer handelt im eigenen Namen und auf eigene Rechnung, hält sich aber an die Vorgaben des Systems.

Wie ein Franchisesystem funktioniert

Der Franchisegeber stellt Marke, Know-how, Schulungen, Einkaufskonditionen und Werbung bereit. Der Franchisenehmer zahlt dafür meist eine einmalige Eintrittsgebühr und eine laufende Gebühr, die sich am Umsatz bemisst. Bekannte Beispiele sind Systemgastronomie, Fitnessstudios und Bäckereiketten.

Vor- und Nachteile für den Franchisegeber

Er wächst schnell und mit wenig eigenem Kapital, weil die Franchisenehmer die Standorte finanzieren. Dafür gibt er Kontrolle ab und trägt das Risiko, dass einzelne Standorte dem Ruf der Marke schaden.

Vor- und Nachteile für den Franchisenehmer

Er startet mit einem erprobten Konzept und einer bekannten Marke, das Gründungsrisiko sinkt. Dafür ist er in seinen Entscheidungen eingeschränkt und zahlt dauerhaft Gebühren.

Franchising im Video erklärt

Verwandte Begriffe

Rechtsformen | Marketing-Mix | Multi-, Cross- & Omni-Channel

Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 9. November 2023.

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