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Bilanz

Die Bilanz stellt zu einem Stichtag das Vermögen eines Unternehmens dem Kapital gegenüber, mit dem es finanziert ist. Die linke Seite heißt Aktiva und zeigt die Mittelverwendung, die rechte Seite heißt Passiva und zeigt die Mittelherkunft. Beide Seiten sind immer gleich groß.

Aufbau

Aktiva Passiva
Anlagevermögen: dient dem Betrieb dauerhaft, etwa Gebäude, Maschinen, Beteiligungen Eigenkapital: gehört den Eigentümern, etwa gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Jahresüberschuss
Umlaufvermögen: nur kurz im Unternehmen, etwa Vorräte, Forderungen, Bank und Kasse Fremdkapital: gehört Gläubigern, etwa Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Aktivseite ist nach Liquidierbarkeit geordnet, die Passivseite nach Fälligkeit. Hinzu kommen auf beiden Seiten Rechnungsabgrenzungsposten und gegebenenfalls latente Steuern.

Bilanzgleichung

Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital

Das Eigenkapital ist damit die Restgröße: Vermögen minus Schulden.

Weitere Informationen

Die Bilanz ist Teil des Jahresabschlusses. Gegliedert wird sie nach § 266 HGB. Aus ihr lassen sich Kennzahlen wie die Liquiditätsgrade oder die Eigenkapitalquote berechnen.

Bilanz im Video erklärt

Verwandte Begriffe

Jahresabschluss | Doppelte Buchführung | Liquidität

Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 8. September 2021.

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