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Produktions-Edgeworth-Box
Die Produktions-Edgeworth-Box zeigt, wie zwei Produktionsfaktoren, meist Arbeit und Kapital, auf die Herstellung zweier Güter aufgeteilt werden und welche Aufteilungen effizient sind.
Aufbau
Die Seiten der Box entsprechen den insgesamt verfügbaren Mengen an Arbeit und Kapital. Gut 1 wird von links unten gemessen, Gut 2 von rechts oben. Statt Indifferenzkurven enthält die Box Isoquanten, siehe Produktionsfunktion.
Grenzrate der technischen Substitution
Die GRTS ist die Steigung einer Isoquante, also das Verhältnis der Grenzprodukte von Arbeit und Kapital.
Kontraktkurve
Eine Aufteilung ist effizient, wenn von einem Gut nicht mehr hergestellt werden kann, ohne vom anderen weniger herzustellen. Das gilt, wo sich die Isoquanten berühren:
GRTS1 = GRTS2
Die Verbindung dieser Punkte ist die Kontraktkurve der Produktion.
Transformationskurve
Wird für jeden Punkt der Kontraktkurve abgelesen, wie viel von beiden Gütern entsteht, ergibt sich die Transformationskurve (Produktionsmöglichkeitenkurve). Ihre Steigung ist die Grenzrate der Transformation. Sie gibt an, auf wie viel von Gut 2 für eine weitere Einheit von Gut 1 verzichtet werden muss.
Das Gegenstück für den Konsum ist die Tausch-Edgeworth-Box.
Produktions-Edgeworth-Box im Video erklärt
Verwandte Begriffe
Tausch-Edgeworth-Box | Produktionsfunktion, Isoquante & Skalenerträge | Öffentliche Güter
Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 18. April 2024.