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Produktionsfunktion & Isogewinnlinie

Eine Isogewinnlinie verbindet alle Kombinationen von Faktoreinsatz und Produktionsmenge, die zum selben Gewinn führen. Zusammen mit der Produktionsfunktion lässt sich mit ihr das Gewinnmaximum eines Unternehmens bestimmen.

Isogewinnlinie allgemein

Mit dem Güterpreis p, dem Lohnsatz w und der Arbeitsmenge L gilt für den Gewinn π = p · y − w · L. Umgestellt nach y:

y = π / p + (w / p) · L

Die Isogewinnlinie ist eine Gerade mit der Steigung w / p, dem Reallohn. Je höher sie liegt, desto größer der Gewinn.

Gewinnmaximale Arbeitsleistung

Das Unternehmen wählt den Punkt der Produktionsfunktion, der auf der höchsten erreichbaren Isogewinnlinie liegt. Dort berühren sich beide Kurven:

Grenzprodukt der Arbeit = w / p

Zahlenbeispiel

Für y = 10 · √L, p = 4 und w = 5 ist das Grenzprodukt 5 / √L. Aus 5 / √L = 5 / 4 folgt L = 16 und y = 40. Der Gewinn beträgt 4 · 40 − 5 · 16 = 80.

Grafische Lösung

Die Isogewinnlinie wird parallel nach oben verschoben, bis sie die Produktionsfunktion gerade noch berührt. Der Berührpunkt ist das Gewinnmaximum.

Produktionsfunktion & Isogewinnlinie im Video erklärt

Verwandte Begriffe

Produktionsfunktion, Isoquante & Skalenerträge | Ableitungsregeln | Gewinn

Von Claudius Thelen, Postdoc an der Universität Greifswald. Erstmals veröffentlicht am 4. April 2024.

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