
BWLexikon
A
Absatz
„Der Absatz bezeichnet die abgesetzten, d.h. verkauften (nicht die hergestellten) Stückzahlen von Produkten oder Leistungen eines Unternehmens.“ [Welt der BWL; https://welt-der-bwl.de/Absatz]
Aktie
„Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen, das Aktiengesellschaft oder kurz AG heißt. Wer eine Aktie kauft, wird dadurch als Aktionär Miteigentümer des Unternehmens.“ [Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht; https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/GeldanlageWertpapiere/Produkte/Aktie/Aktie_node.html; zuletzt aufgerufen 10.09.2024 um 10:47]
Absatzmarkt
„Der Absatzmarkt ist der der Produktion nachgelagerte Markt, auf dem die produzierten Güter oder Dienstleistungen eines Unternehmens verkauft d.h. abgesetzt werden, indem sie potentiellen und tatsächlichen Käufern angeboten werden.“ [Deutschland startet; https://www.deutschland-startet.de/absatzmarkt/; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 10:45]
Anlagevermögen
„Das Anlagevermögen steht auf der Aktivseite einer Bilanz und umfasst alle Vermögenswerte und Produktionsmittel, die längerfristig im Bestand eines Unternehmens verbleiben. Dazu gehören zum Beispiel Grundstücke, Firmengebäude, Maschinen, Anlagen, Fahrzeuge als auch die Geschäftsausstattung. Das gesamte Vermögen eines Unternehmens umfasst das Umlauf- und Anlagevermögen.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/anlagevermogen; zuletzt aufgerufen 28.10.2024 um 12:04]
B
Baisse
„Eine Baisse (französisch „fallen“, „sinken“) ist an den Börsen die Bezeichnung für fallende Kurse. Börsianer, die eine Baisse erwarten, nennt man Baissiers. Sie spekulieren auf sinkende Kurse (Spekulation „à la Baisse“) und verkaufen daher ihre Wertpapiere. Der Gegensatz: Hausse.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/baisse; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:09]
Betriebswirtschaftslehre
„Die Betriebswirtschaftslehre(BWL) gehört als Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften zu den Gesellschaftswissenschaften. Sie untersucht und erklärt die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen und Funktionen von Unternehmen sowie anderen wirtschaftlich tätigen Institutionen.“ [Universität Greifswald; https://rsf.uni-greifswald.de/studium/wirtschaftswissenschaften-studieren/bachelor-bwl-bsc/; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 11:33]
Bedürfnispyramide nach Maslow
Die Bedürfnispyramide nach Maslow ist ein motivationspsychologisches Modell, das menschliche Bedürfnisse in fünf hierarchisch angeordnete Ebenen einteilt – von physiologischen Grundbedürfnissen über Sicherheit, soziale Bedürfnisse und Individualbedürfnisse bis hin zur Selbstverwirklichung. Die unteren Ebenen bilden die Grundlage für das Erreichen höherer Stufen. [Munich Business School; https://www.munich-business-school.de/l/bwl-lexikon/beduerfnispyramide-nach-maslow; zuletzt aufgerufen am 30.06.2025]
Bilanz
„Die Bilanz beschreibt die aktuelle Lage eines Unternehmens an einem Stichtag. Dafür wird im Rechnungswesen eine Gegenüberstellung aller Vermögenswerte, der sogenannten Aktiva, und Schulden sowie Eigenkapital, der sogenannten Passiva, vorgenommen. Damit wird eine Übersicht über die Vermögenswerte eines Unternehmens erstellt, die ein sehr wichtiger Bestandteil für den Jahresabschluss ist. Die Bilanz ist auch der Abschluss der Buchführung für ein Geschäftsjahr und muss seit 2014 als E-Bilanz elektronisch angefertigt werden.“ [Candis Magazin; https://www.candis.io/glossar/bilanz; zuletzt aufgerufen 07.09.2024 11:32]
Benchmarking
Benchmarking bezeichnet den Prozess des Vergleichs von Geschäftsprozessen und Leistungskennzahlen mit den besten Praktiken anderer Unternehmen oder anerkannten Standards, um die eigene Leistung zu messen und zu verbessern. Typische Dimensionen sind Qualität, Zeit und Kosten. [Lexware; https://www.buchhaltung-einfach-sicher.de/bwl/benchmarking; zuletzt aufgerufen am 30.06.2025]
Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag, durch den sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger verpflichtet, für die Erfüllung einer Verbindlichkeit des Hauptschuldners einzustehen. Dieser Vertrag sichert dem Gläubiger zusätzliche Sicherheit. In Deutschland ist sie gesetzlich geregelt (§ 765 ff. BGB), akzessorisch und unterliegt der Schriftform. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/buergschaft-29924; zuletzt aufgerufen am 30.06.2025]
Betrieb
„Unter einem Betrieb wird die örtliche Niederlassung verstanden. Zu dem Betrieb zählen außerdem örtlich und organisatorisch angegliederte Teile des Betriebs. Weiterhin muss mindestens ein Beschäftigter im Auftrag des Unternehmens arbeiten.“ [vgl. Statistisches Bundesamt, https://shorturl.at/hi8lG]
Börse
„Regelmäßig stattfindende, staatlich genehmigte und beaufsichtigte Marktveranstaltung zum Abschluß von Geschäften mit vertretbaren (fungiblen) Gütern.“ [Michael Henke, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 103.]
C
Chargenfertigung
Die Chargenfertigung ist ein Fertigungsverfahren, bei dem Produkte in festen Mengen produziert werden, die als Charge bezeichnet werden. Dabei werden alle Produkte einer Charge in einem einzigen Durchgang hergestellt und in der Regel auch gemeinsam weiterverarbeitet. [Microtech; https://www.microtech.de/erp-wiki/chargenfertigung/ ; zuletzt aufgerufen am 08.07.2025]
Corporate Identity
Corporate Identity beschreibt, wie sich eine Organisation selbst nach außen darstellt – durch ihr Verhalten, ihre Kommunikation und ihr Erscheinungsbild. Sie umfasst visuelle Elemente (Logos, Farben), Kommunikation und Verhalten – mit dem Ziel, ein einzigartiges und konsistentes Erscheinungsbild zu schaffen. [Textbroker; https://www.textbroker.de/corporate-identity ; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
CIM-Konzept
„Computer-Integrated Manufacturing (CIM) beschreibt einen Ansatz zur vollständigen Integration von Computertechnologie in alle Phasen des Fertigungsprozesses. Ziel dieses Konzepts ist es, Effizienz, Qualität und Flexibilität in der Produktion durch den Einsatz computergestützter Systeme und Automatisierung zu steigern. CIM verbindet verschiedene Technologien, um einen durchgängigen und automatisierten Prozess zu schaffen – von der Produktentwicklung über die Produktionsplanung bis hin zur Fertigung und Qualitätssicherung.“ [symestic; https://www.symestic.com/de-de/was-ist/cim; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:35]
Courtage
„Eine Courtage ist eine Provision für die Vermittlung einer Wohnung oder eines Hauses. Courtagen sind aber auch Gebühren im Wertpapierhandel, die Kreditinstitute, Online-Trading-Webseiten und Börsenmakler für die Ausführung, Abwicklung und Vermittlung von Börsentransaktionen erheben.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/courtage; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 12:10]
D
Darlehen
„D. bezeichnet die Hingabe von Geld oder anderen vertretbaren Sachen mit der Verpflichtung des Empfängers, später Geld bzw. Sachen gleicher Art, Güte und Menge zurückzugeben (§ 607 BGB). Zinsen sind nur zu zahlen, wenn dies explizit vereinbart wird.“ [Torsten Henzelmann, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 128.]
Delphi-Methode
Die Delphi-Methode ist ein mehrstufiges Befragungsverfahren zur Ermittlung von Expertenmeinungen, insbesondere zur Einschätzung zukünftiger Entwicklungen. Durch wiederholte, anonyme Befragung wird ein Konsens angestrebt. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/delphi-methode-29882; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
DAX
„Der DAX (Deutscher Aktienindex) umfasst die 30 grössten bzw. umsatzstärksten Unternehmen des Landes und ist der wichtigste deutsche Aktienindex an der Frankfurter Wertpapierbörse.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/dax; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:41]
Dissonanz
Dissonanz beschreibt in der Psychologie einen Spannungszustand, der durch widersprüchliche Kognitionen (z. B. Wissen, Einstellungen, Meinungen) entsteht. Im Marketing spricht man von „kognitiver Dissonanz“ nach einer Kaufentscheidung. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kognitive-dissonanz-40988; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen den erzielten Erlösen und den variablen Kosten. Er zeigt, welcher Beitrag zur Deckung der fixen Kosten sowie zur Gewinnerzielung geleistet wird, und ist eine zentrale Kennzahl der Kosten- und Leistungsrechnung. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/deckungsbeitrag-29116; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Diversifikation
„Diversifikation lässt sich als strategische Erweiterung des bestehenden Produkt- oder Leistungsangebotes einer Firma definieren.“ [AAV Fondsvermittlung; https://fondsvermittlung.de/diversifikation/; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 21:16]
E
Effizienz
„Effizienz ist ein entscheidender Begriff in der Finanzwelt und bezieht sich auf die Fähigkeit eines Marktes, Informationen effektiv und schnell zu verarbeiten, um den fairen Wert von Wertpapieren widerzuspiegeln.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/effizienz; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:20]
Equity-Methode
Die Equity-Methode ist ein Verfahren zur Bilanzierung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen. Dabei wird der Beteiligungswert entsprechend dem Eigenkapitalanteil angepasst. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/equity-methode-29134; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Eigenkapital
„Im wirtschaftlichen Sinne lässt sich das Eigenkapital als der Teil des Kapitals eines Unternehmens beschreiben, dass durch die Eigentümer und Aktionäre in ein Unternehmen eingebracht wird. Mit anderen Worten ist das Eigenkapital der Anteil, der im Falle einer Insolvenz an die Aktionäre zurückgezahlt werden würde, nachdem alle Schulden des Unternehmens bezahlt sind.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/eigenkapital; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 11:54]
Erlös
„E. ist der Gegenwert aus der marktmäßigen Verwertung der betriebsgewöhnlichen Leistungserstellung.“ [Ulrich Döring/Dietrich Jacobs, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 184.]
Einnahmen
„Einnahmen sind ein zentraler Begriff in der Welt der Finanzen und beziehen sich auf die Geldmittel, die ein Unternehmen durch seine Geschäftstätigkeit generiert.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/einnahmen; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 12:00]
Erzeugnisplanung
Die Erzeugnisplanung umfasst alle Entscheidungen über die Gestaltung und Weiterentwicklung von Produkten. Dazu gehören Produktideen, Sortimentsplanung und Variantenbildung. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/erzeugnisplanung-29302; zuletzt aufgerufen am 20.06.2025]
Einzelunternehmen
Das Einzelunternehmen ist eine Unternehmensform, bei der eine einzelne natürliche Person Eigentümer ist und unbeschränkt mit ihrem gesamten Vermögen haftet. [IHK Berlin; https://www.ihk-berlin.de/existenzgruendung/unternehmensrechtsformen/einzelunternehmen; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Eventualisierung
Eventualisierung bezeichnet das Abstützen von Plänen oder Prognosen auf Eventualitäten, d. h. auf ungewisse, potenziell eintretende Bedingungen. Der Begriff wird v. a. in der Planungstheorie und Soziologie verwendet. [Soziologisches Lexikon; Quelle abstrahiert, zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
F
Festgeld
„Das Festgeld (Termingeld, Termineinlagen, Termindepositen) ist eine kurz- bis mittelfristige Anlage bei einer Bank mit einem festen Zinssatz für eine vorher festgelegte Dauer.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/festgeld; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 12:14]
Firma
„Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt (§ 17 HGB). Sie ist also nicht, wie der Sprachgebrauch vermuten lässt, das Unternehmen selbst.“ [IHK Schleswig-Holstein; https://www.ihk.de/schleswig-holstein/recht/handelsrecht/firma-was-ist-das-5372728; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 21:22]
Finanzbuchhaltung
„Die Finanzbuchhaltung, kurz FiBu, ist ein Teilbereich des betrieblichen Rechnungswesens. Sie erfasst alle unternehmerischen Vorgänge, die sich in Zahlen ausdrücken lassen, also alle Aufwendungen und Erträge.“ [Buchhaltung einfach sicher; https://www.buchhaltung-einfach-sicher.de/buchhaltung/finanzbuchhaltung; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:38]
Fiskalpakete
Fiskalpakete sind staatliche Maßnahmenbündel, die über Steuern, Ausgabenprogramme oder Subventionen die Konjunktur beeinflussen sollen. Sie dienen häufig der Krisenbekämpfung. [Bundesfinanzministerium; https://www.bundesfinanzministerium.de; zuletzt aufgerufen am 03.07.2025]
Finanzierungsregel
Finanzierungsregeln sind normative Vorgaben zur Zusammensetzung des Kapitals, die insbesondere der Liquiditätssicherung dienen. Man unterscheidet vertikale und horizontale Finanzierungsregeln, etwa die Goldene Finanzierungsregel. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/finanzierungsregel-32886; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Franchising
Franchising ist ein Vertriebssystem, bei dem ein Franchisegeber einem Franchisenehmer die Nutzung seines Geschäftskonzepts, seiner Marke und Unterstützung gewährt. Der Franchisenehmer zahlt dafür Gebühren. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/franchising-29895; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
G
Garantieleistungspolitik
Garantieleistungspolitik umfasst die Entscheidungen eines Unternehmens über die Gestaltung und Abwicklung von Garantieversprechen gegenüber Kunden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/garantiepolitik-36762; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Geschäftsfähigkeit
„Geschäftsfähigkeit ist per Definition die Fähigkeit einer Person, Willenserklärungen verbindlich abzugeben und entgegenzunehmen. Wer geschäftsfähig ist, darf verbindliche Rechtsgeschäfte abschließen – z. B. eine Kündigung oder Rücktrittserklärung.“ [IONOS; https://www.ionos.de/startupguide/gruendung/geschaeftsfaehigkeit/; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 21:57]
Gemeinkosten
Gemeinkosten sind Kosten, die einem Kostenträger nicht direkt zugerechnet werden können, sondern über Zuschlagssätze verteilt werden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gemeinkosten-29411; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Gewinn
„Ein Gewinn ist in der Betriebswirtschaftslehre der Überschuss der Erträge über die Aufwendungen.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/gewinn; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:39]
Genossenschaft
Die Genossenschaft ist eine Rechtsform, in der sich Personen zu einem Verein zusammenschließen, um ihre wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Interessen gemeinschaftlich zu fördern. [Genossenschaftsgesetz; https://www.gesetze-im-internet.de/geng; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Goldene Bilanzregel
„Die goldene Bilanzregel stellt die Forderung auf, dass langfristige Anlagegüter auch durch langfristiges Kapital (Eigenkapital) und kurzfristige Wirtschaftsgüter (Umlaufvermögen) ebenso durch kurzfristiges Kapital gedeckt sein müssen.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/goldene-bilanzregel; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:58]
H
Handels-/Zollpapier
Handels- oder Zollpapiere sind Dokumente im internationalen Warenverkehr, die für Zollabfertigung und Handel benötigt werden, z. B. Handelsrechnungen, Ursprungszeugnisse oder Frachtpapiere. [IHK Stuttgart; https://www.stuttgart.ihk24.de; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Höchstwertprinzip
„Das Höchstwertprinzip beschreibt das Prinzip in der Buchhaltung eines Unternehmens, bei dem die Schulden mit dem höchsten Wert angesetzt werden. Am Ende des Geschäftsjahres sollen Schulden mit dem höchsten Wert bilanziert werden.“ [Reviso; https://www.reviso.com/de/hoechstwertprinzip/; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 21:04]
Hedge Fonds
„Der Finanzbegriff Hedge Fonds (engl. to hedge, „absichern“) umfasst eine sehr vielfältige Gruppe von Investmentfonds, die aktiv gemanagt werden. Diese Fonds haben alle die Absicht gemeinsam, vergleichsweise hohe Renditen zu erwirtschaften, die wiederum mit hohen Risiken verbunden sind. Dafür werden unterschiedliche Anlagestrategien wie zum Beispiel Derivate oder Leerverkäufe verfolgt.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/hedge-fonds; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:04]
Holding
Eine Holding ist ein Unternehmen, dessen Hauptzweck das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen ist. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/holding-34895; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Hedging
Hedging bezeichnet die Absicherung von Risiken (z. B. Wechselkurs-, Zins- oder Rohstoffrisiken) durch Gegengeschäfte, insbesondere Derivate. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/hedging-35507; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Hypothek
„Eine Hypothek (griechisch „Unterpfand“) ist ein sogenanntes Grundpfandrecht. Das heisst, der Hypotheknehmer gibt Rechte an einer Immobilie an den Hypothekgeber ab. Gleichzeitig erhält der Hypotheknehmer Geldleistungen in Form eines Darlehens. Hypotheken werden im Bankbereich als Sicherungsmittel für Kredite verwendet.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/hypothek-kredit; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:41]
I
Immobilienblase
„Ökonomen sprechen von einer Spekulations- bzw. Immobilienblase, wenn sich am Immobilienmarkt eine starke Überbewertung gebildet hat. Das bedeutet, es hat sich in relativ kurzer Zeit ein Preisanstieg über den eigentlichen Wert entwickelt.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/immobilienblase; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:56]
Innovation
„Bezeichnung in den Wirtschaftswissenschaften für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden (komplexen) Neuerungen.“ [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/innovation-39624; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:27]
Inflation
„Mit dem Begriff Inflation wird die Geldentwertung bezeichnet, welche durch ein beständiges Ansteigen des Preisniveaus für Endprodukte (Konsumgüter, Investitionsgüter und Dienstleistungen) gekennzeichnet ist.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/inflation; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 12:13]
Insolvenz
„Als Insolvenz bezeichnet man eine Situation, in der ein Teilnehmer am Rechts- und Wirtschaftsverkehr nicht mehr in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen rechtzeitig und vollständig nachzukommen. Um einen Wettlauf der Gläubiger auf das restliche Vermögen des Schuldners zu vermeiden, stellt das Insolvenzrecht einen Verfahrensrahmen für die gemeinschaftliche Durchsetzung der gegen den Schuldner gerichteten Forderungen zur Verfügung. Handelt es sich beim Schuldner um eine natürliche Person, erhält diese die Gelegenheit zu einer Entschuldung und damit zu einem wirtschaftlichen Neustart.“ [Bundesministerium der Justiz; https://www.bmj.de/DE/themen/wirtschaft_finanzen/schulden_insolvenz/insolvenzrecht/insolvenzrecht_node.html; zuletzt aufgerufen am 07.09.2024 um 11:50]
Innenfinanzierung
Innenfinanzierung bezeichnet die Finanzierung aus dem Unternehmen selbst, etwa durch Gewinnthesaurierung oder Abschreibungen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/innenfinanzierung-30352; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Ist-Gemeinkostenzuschlag
Der Ist-Gemeinkostenzuschlag ist der prozentuale Zuschlagssatz, der sich aus den tatsächlich angefallenen Gemeinkosten und der Bezugsgröße ergibt. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gemeinkostenzuschlagsatz-29412; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
J
Jahresabschluss
Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss der Buchführung eines Unternehmens für ein Geschäftsjahr und besteht in der Regel aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie ggf. Anhang und Lagebericht. [§ 242 HGB; https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__242.html; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Joint Venture
„Der Begriff Joint Venture (englisch „gemeinsames Wagnis“) beschreibt ein Gemeinschaftsunternehmen von mindestens zwei Unternehmen. Diese sind meist sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich voneinander unabhängig.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/joint-venture; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:44]
Jahreswert
Jahreswert bezeichnet in der Finanzmathematik den auf ein Jahr bezogenen Wert von Zahlungsströmen, z. B. als Kapitalwert pro Jahr. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/jahreswert-30500; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Just-in-time Prinzip
Das Just-in-time-Prinzip ist ein Produktions- und Logistikkonzept, bei dem Materialien erst dann geliefert werden, wenn sie in der Produktion benötigt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/just-in-time-produktion-29881; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
K
Kapital
Zunächst kann man Kapital unterscheiden in Eigen- und Fremdkapital. Es handelt sich bei den Finanzierungsmitteln, die in einem zugehörigen Unternehmen angelegt wurden, um Kapital, welches auf der Passivseite der Bilanz angesiedelt ist. [vgl. Wolfgang Lück, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 357.]
Kaufkraft
„Unter einer Kaufkraft kann einerseits die Kaufkraft des Geldes bzw. der Geldwert (ausgedrückt durch eine Gütermenge) oder die Kaufkraft von Personen bzw. das zum Konsum verfügbare Einkommen verstanden werden.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/kaufkraft; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:48]
Kapitalgesellschaft
Kapitalgesellschaften sind Gesellschaften, bei denen die Kapitalbeteiligung im Vordergrund steht. Sie besitzen eigene Rechtspersönlichkeit (juristische Personen) und haften in der Regel nur mit dem Gesellschaftsvermögen. Typische Formen sind AG und GmbH. [IHK München; https://www.ihk-muenchen.de; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Kollegialprinzip
Das Kollegialprinzip beschreibt eine Organisationsform, in der Entscheidungen gemeinsam von mehreren gleichberechtigten Führungskräften getroffen werden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kollegialprinzip-34667; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Kartell
Kartelle sind Zusammenschlüsse rechtlich selbstständiger Unternehmen mit dem Ziel, den Wettbewerb zu beschränken, etwa durch Preisabsprachen oder Marktaufteilungen. [Bundeskartellamt; https://www.bundeskartellamt.de; zuletzt aufgerufen am 04.07.2025]
Körperschaftssteuer
„Körperschaftsteuer erhebt das Finanzamt auf das Einkommen von juristischen Personen. Was als Einkommen gilt und wie es zu ermitteln ist, bestimmt sich nach den Vorschriften des Körperschaftsteuer- und des Einkommensteuergesetzes.“ [Finanzämter Baden-Württemberg; https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/,Lde/Startseite/Service/Wie+wird+die+Koerperschaftsteuer+ermittelt_#:~:text=Die%20K%C3%B6rperschaftsteuer%20betr%C3%A4gt%2015%20Prozent,ermittelt%20die%20H%C3%B6he%20der%20Steuer.; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:46]
L
Leasing
Leasing ist ein mietähnliches Finanzierungsmodell, bei dem der Leasinggeber dem Leasingnehmer die Nutzung eines Wirtschaftsgutes gegen Entgelt überlässt. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/leasing-34492; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Leveraging
„Unter Leveraging (englisch „Hebelwirkung“) werden Situationen in der Finanzwirtschaft beschrieben, bei denen schon kleine Änderungen bei einer Variablen zu verhältnismäßig grossen Ergebnissen im positiven, aber auch negativem Sinne führen können.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/leveraging; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:21]
Leitzins
„Ein Leitzins ist der Zinssatz, der von einer Zentralbank eines zugehörigen Währungsraums definiert wird und somit als allgemeine Basis für Zinssätze dienen soll. Der Leitzins gibt an, zu welchem Zinssatz sich die Geschäftsbanken bei einer Zentralbank Geld leihen können. Der Leitzins definiert damit auch, wie teuer die Kreditaufnahme für den Staat, die Unternehmen und private Personen sein wird.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/leitzins; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:46]
Lieferantenkredit
Der Lieferantenkredit ist eine kurzfristige Kreditgewährung durch den Lieferanten, indem er dem Käufer ein Zahlungsziel einräumt. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/lieferantenkredit-34519; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Leverage-Effekt
Der Leverage-Effekt beschreibt den Einfluss des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital auf die Eigenkapitalrendite. Durch höhere Fremdfinanzierung kann die Eigenkapitalrendite gesteigert werden, solange die Gesamtkapitalrendite über den Fremdkapitalzinsen liegt. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/leverage-effekt-34494; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Lombardkredit
„Der Lombardkredit ist ein Kontokorrentkredit auf einem Kontokorrentkonto in laufender Rechnung gegen Verpfändung eines Wertschriftendepots. Die deponierten Vermögenswerte werden zu einem Prozentsatz des jeweiligen Marktwertes belehnt. Dieser Belehnungssatz hängt von der Art, der Bonität, der Währung und der Handelbarkeit der Wertschriften ab und wird periodisch überprüft.“ [Raiffeisen; https://www.raiffeisen.ch/rch/de/privatkunden/lombard-privatkredit/lombardkredit.html#accordionitem-409375643; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:55]
M
Managementansatz
Ein Managementansatz beschreibt die grundlegende Philosophie oder Ausrichtung der Unternehmensführung, z. B. prozessorientiert, wertorientiert oder stakeholderorientiert. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/managementansatz-34817; zuletzt aufgerufen am 20.06.2025]
Manipulation
Manipulation bedeutet die gezielte, oft verdeckte Einflussnahme auf Personen oder Situationen, um gewünschte Effekte zu erzielen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/manipulation-34859; zuletzt aufgerufen am 13.07.2025]
Management-Buy-Out
„Der betriebswirtschaftliche Begriff Management-Buy-out (MBO) beschreibt eine Firmenübernahme, bei der die Geschäftsführer ihr Unternehmen, für das sie arbeiten, von den bisherigen Eigentümern übernehmen und so die Mehrheit des Kapitals erwerben.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/management-buy-out; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 12:19]
Marge
„Als Marge (französisch „Spanne“, „Spielraum“) wird als Differenz zwischen zwei Werten oder Preisen angegeben. Das können in der Wirtschaft Spielräume aller Art sein.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/marge; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:56]
Management-by-Technik
Management-by-Techniken sind spezifische Führungskonzepte, die sich auf bestimmte Methoden stützen, z. B. Management by Objectives (Führen durch Ziele). [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/management-by-techniken-34814; zuletzt aufgerufen am 20.06.2025]
Marktsegmentierungsstrategie
Die Marktsegmentierungsstrategie beinhaltet die Aufteilung des Gesamtmarktes in Teilmärkte (Segmente), um diese gezielt zu bearbeiten. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marktsegmentierung-34864; zuletzt aufgerufen am 13.07.2025]
N
Naturalwirtschaft
„Naturalwirtschaft ist ein Begriff, der sich auf eine Wirtschaftsform bezieht, bei der der Austausch von Gütern und Dienstleistungen ausschließlich auf natürlichen Ressourcen basiert. Diese Art der Wirtschaft ist in der Regel in Gemeinden oder Regionen anzutreffen, die weitgehend isoliert sind und begrenzte Handelsverbindungen mit der Außenwelt haben.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/naturalwirtschaft; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:29]
Normal-Gemeinkosten
Normal-Gemeinkosten sind durchschnittliche Gemeinkosten einer Abrechnungsperiode, die zur Kalkulation von Zuschlagssätzen herangezogen werden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/normalkosten-35179; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
Negativzins
„Bei einem Negativzins bezahlt ein Kreditgeber den Kreditnehmer dafür, dass er sein Geld bei ihm „parken“ darf.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/negativzins; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:49]
Nutzwertrechnung
Die Nutzwertrechnung ist ein Bewertungsverfahren zur Entscheidungsfindung, bei dem mehrere Kriterien gewichtet und in eine Punktbewertung überführt werden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/nutzwertanalyse-35189; zuletzt aufgerufen am 13.0.2025]
Negoziationskredit
Der Negoziationskredit ist ein Kredit, der durch den Ankauf von Wechseln durch eine Bank gewährt wird. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/negoziationskredit-35168; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
NYSE
„Die NYSE (New York Stock Exchange) gilt als die weltweit bedeutendste Aktienbörse. Sie wird wegen ihrer New Yorker Adresse oftmals auch nur „Wall Street“ genannt.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/nyse; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 12:16]
O
Offene Handelsgesellschaft
„Die OHG ist ein Zusammenschluss von mindestens zwei Gesellschaftern, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen, nämlich den Betrieb eines Handelsgewerbes, unter einer gemeinschaftlichen Firma, ohne dass eine Haftungsbeschränkung der Gesellschafter gegenüber Gläubigern besteht. Die Gesellschafter bilden somit eine Tätigkeits-, Vermögens-, Risiko- und Haftungsgemeinschaft.“ [IHK Berlin; https://www.ihk.de/berlin/service-und-beratung/recht-und-steuern/firma-und-rechtsformen/rechtsformen-fuer-unternehmen/offene-handelsgesellschaft-2253568; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 13:57]
Organschaft
„Bei einer Organschaft werden mindestens zwei selbständige Unternehmen zu einer steuerpflichtigen Einheit zusammengefasst. Die Selbstständigkeit der Unternehmen bleibt rechtlich bestehen.“ [smart steuer; https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/o/organschaft/; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 22:16]
Opportunitätskosten
„Mit Opportunitätskosten (Verzichts- oder Alternativkosten) werden Erlöse oder entgangene Nutzen bezeichnet. Opportunitätskosten entstehen, wenn vorhandene Möglichkeiten (Opportunitäten) nicht wahrgenommen werden.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/opportunitatskosten; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:25]

Outplacement
Outplacement ist eine vom Arbeitgeber finanzierte Beratung für ausscheidende Mitarbeiter zur beruflichen Neuorientierung. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/outplacement-35303; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
Optionsanleihe
Eine Optionsanleihe ist eine Anleihe, die mit einem Optionsrecht (z. B. zum Erwerb von Aktien) verbunden ist. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/optionsanleihe-35271; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
Outsourcing
„Der Begriff Outsourcing ist aus den englischen Wörtern „out“ und „source“ (von ausserhalb beziehen) abgeleitet. Damit ist in der Wirtschaft die Abgabe von Aufgaben und Unternehmensstrukturen an externe Dienstleister gemeint. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form der Auslagerung von Leistungen, wobei in der Regel Verträge die Leistung selbst und die Dauer der Zusammenarbeit definieren. Mit diesen Vereinbarungen grenzt sich das Outsourcing deutlich von unternehmerischen Partnerschaften ab.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/outsourcing-auslagerung; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:15]
P
Panel
Panels sind gleichbleibende Stichproben von Untersuchungseinheiten, die wiederholt über einen bestimmten Zeitraum befragt oder beobachtet werden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/panel-35325; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
Personalkosten
„Personalkosten sind die Gesamtkosten, die ein Unternehmen für die Beschäftigung seiner Mitarbeiter aufwendet. Diese Kosten umfassen nicht nur die Bruttoentgelte, sondern auch alle damit verbundenen Arbeitgeberanteile an Sozialversicherungsbeiträgen, Steuern, Beiträgen zur betrieblichen Altersvorsorge und möglichen zusätzlichen Leistungen wie Boni oder Prämien.“ [ifb; https://www.betriebsrat.de/betriebsratslexikon/br/personalkosten; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 22:22]
Paneleffekt
Der Paneleffekt beschreibt Verzerrungen in Panelerhebungen, die durch die wiederholte Teilnahme derselben Personen entstehen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/paneleffekt-35326; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
Provision
„Eine Provision (lateinisch „vorsorgen“) ist ein erfolgsabhängiges Entgelt für die Einleitung oder Vermittlung eines Geschäfts. Statt der Bezeichnung Provision sind je nach Branche auch Begriffe wie Courtage, Kurtage, Aufschlag oder Agio möglich.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/provision; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:26]
Personengesellschaft
„Personengesellschaften können als auf vertraglicher Grundlage beruhende zweckorientierte Vereinigungen von mindestens zwei natürlichen und/oder juristischen Personen definiert werden.“ [Haufe.; https://www.haufe.de/thema/personengesellschaft/; zuletzt aufgerufen am 07.09.2024 um 11:42]
Prozess
„Ein Prozess im Unternehmen ist eine logisch verbundene Folge von Aktivitäten mit einem Ergebnis, welches ein bestimmtes Ziel hat. Zuverlässige Prozesse sind essenziell für das Bestehen und die Weiterentwicklung eines Unternehmens.“ [Vorest AG; https://qualitaetsmanagement.me/prozessmanagement/prozess/#:~:text=Ein%20Prozess%20im%20Unternehmen%20ist,und%20die%20Weiterentwicklung%20eines%20Unternehmens.; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:33]
Q
Qualifikation
„Die Qualifikation eines Unternehmens ist ein entscheidender Faktor für Investoren bei der Bewertung und Analyse von Aktien. Sie bezieht sich auf die Fähigkeit des Unternehmens, seine finanziellen Ziele zu erreichen, nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten und Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Die Qualifikation kann anhand verschiedener Kriterien bewertet werden, darunter Umsatzwachstum, Rentabilität, Rendite auf das eingesetzte Kapital, Marktpositionierung, Innovationskraft und Qualität des Managements.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/qualifikation#:~:text=Die%20Qualifikation%20eines%20Unternehmens%20ist,gew%C3%A4hrleisten%20und%20Wettbewerbsvorteile%20zu%20erlangen.; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 22:26]
Qualitätssteuerung
Qualitätssteuerung umfasst Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität im Produktionsprozess. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/qualitaetssteuerung-35715; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Qualitätsmanagement
„Qualitätsmanagement ist der Oberbegriff für alle Tätigkeiten, Führungsaufgaben und Methoden, die zur Planung, Umsetzung, Sicherung, Überprüfung und Verbesserung von Prozessen, Dienstleistungen und Produkten sowie ihrer Leistungsbedingungen gehören. Qualitätsmanagement umfasst alle für die strategische Ausrichtung einer Organisation wesentlichen Handlungsfelder.“ [Bundesministerium des Innern und für Heimat; https://www.bmi.bund.de/DE/themen/moderne-verwaltung/verwaltungsmodernisierung/qualitaetsmanagement/qualitaetsmanagement-node.html; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 14:00]
Quotenkonsolidierung
Die Quotenkonsolidierung ist ein Verfahren der Konzernrechnungslegung, bei dem Gemeinschaftsunternehmen anteilig nach dem Beteiligungsverhältnis in den Konzernabschluss einbezogen werden. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/quotenkonsolidierung-35735; zuletzt aufgerufen am 13.06.2025]
R
Rating
Rating ist die Bewertung der Bonität von Unternehmen, Staaten oder Finanzprodukten durch spezialisierte Agenturen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/rating-35788; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Relative Strength Index
„Der Relative Strength Index (Relative-Stärke-Index (RSI)) ist ein Preisfolgeindikator in der technischen Analyse. Er dient vor allem als Hilfestellung zum Erkennen eines kurzfristigen Tief- oder Hochpunktes. Der RSI-Index wurde 1978 von Welles Wilder entwickelt und zählt zu den am meisten verwendeten Indikatoren in der technischen Analyse.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/relative-strength-index; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:42]
Rationalisierung
Rationalisierung bedeutet die Steigerung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit durch organisatorische oder technische Maßnahmen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/rationalisierung-35790; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Rendite
„Das Wort Rendite stammt aus dem Italienischen und bedeutet Ertrag oder Gewinn. Dabei handelt es sich um den Kapitalertrag, den Sie mit einer Geldanlage erzielen können. Die Rendite wird in der Regel jährlich ermittelt und als Prozentzahl angegeben.“ [Volksbanken Raiffeisenbanken; https://www.vr.de/privatkunden/ihre-ziele/geld-anlegen/rendite-definition-und-berechnung.html; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 14:03]
Realsicherheiten
„Real- oder Sachsicherheiten sind eine konkretere Form der Kreditsicherheiten. Sie sichern einem Kreditgeber das dingliche Recht an einem Vermögensgegenstand zu, der einem Schuldner gehört. Mit den Realsicherheiten möchte der Kreditgeber seinen Forderungsanspruch durchsetzen, der darauf beruht, dass der Schuldner einer Zahlungsverpflichtung nicht nachgekommen ist.“ [BWL-Lexikon.de; https://www.bwl-lexikon.de/wiki/realsicherheiten/; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:35]
Risikomanagement
„Risikomanagement bezeichnet die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken für den Geschäftsbetrieb eines Unternehmens.“ [innolytics.ag; https://www.innolytics.de/was-ist-risikomanagement/#:~:text=Risikomanagement%20bezeichnet%20die%20systematische%20Erfassung,durch%20vorbeugende%20Ma%C3%9Fnahmen%20zu%20vermindern.; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 20:40]
REFA
REFA ist ein Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung, der Methoden zur Arbeits- und Zeitwirtschaft entwickelt. [REFA Bundesverband; https://refa.de; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Rücklagen
„Rücklagen sind Überschüsse aus wirtschaftlicher Tätigkeit, die für bestimmte künftige Zwecke reserviert sind. Rücklagen haben – im Gegensatz zu Rückstellungen – Eigenkapitalcharakter. Sie dienen der Selbstfinanzierung des Unternehmens und der Stärkung der Eigenkapitalbasis. Konkrete Zwecke sind z. B. die Deckung von Verlusten und die Finanzierung von Investitionen.“ [Haufe.; https://www.haufe.de/finance/haufe-finance-office-premium/ruecklagen-zusammenfassung_idesk_PI20354_LI7635159.html; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 22:34]
S
Saldo
„Differenz zwischen Soll- und Habenseite eines Kontos. Der S. wird beim Abschluß zum Ausgleich eines Kontos auf der betragsmäßig kleineren Seite des Kontos eingesetzt, jedoch nach der größeren Seite benannt (Sollsaldo bzw. Habensaldo).“ [Wolfgang Lück, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 591.]
Sekundärerhebung
Sekundärerhebung bezeichnet die Nutzung bereits vorhandener Daten, die für andere Zwecke erhoben wurden, zur Beantwortung aktueller Forschungsfragen. Sie ist kostengünstiger als Primärerhebungen, erfordert jedoch eine kritische Prüfung der Datenqualität. [Statista; https://de.statista.com/statistik/lexikon/definition/132/sekundaererhebung; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Scheck
Ein Scheck ist ein Wertpapier, das eine unbedingte Anweisung des Ausstellers an ein Kreditinstitut enthält, eine bestimmte Geldsumme an den im Scheck genannten Empfänger zu zahlen. Er dient als bargeldloses Zahlungsmittel und unterliegt strengen formalen Anforderungen nach dem Scheckgesetz. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/scheck-46521; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Skonto
„Prozentualer Preisnachlaß bei vorzeitiger Zahlung eines Rechnungsbetrags.“ [Philipp Gaenslen, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 610.]
Schuldscheindarlehen
Ein Schuldscheindarlehen ist eine schuldrechtliche Vereinbarung, bei der ein Kreditgeber einem Unternehmen oder einer Institution Kapital überlässt und dieses durch einen Schuldschein dokumentiert wird. Es ist ein langfristiges Finanzierungsinstrument, das oft von institutionellen Investoren genutzt wird. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/schuldscheindarlehen-51851; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Steuern
„Gemäß der Abgabenordnung sind Steuern Geldleistungen, die kein Entgelt für eine besondere Leistung darstellen und von einem öffentlich-rechtlichen Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen erhoben werden.“ [Bundesfinanzministerium; https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Glossareintraege/S/008_Steuer.html?view=renderHelp; zuletzt aufgerufen am 07.09.2024 um 11:44]
Sektoralorganisation
Unter Sektoralorganisation versteht man eine Aufbauorganisation, bei der die Organisationsstruktur nach Aufgabenbereichen oder Sektoren gegliedert wird. Dies ermöglicht Spezialisierung, kann aber zu Koordinationsproblemen zwischen den Sektoren führen. [IHK München; https://www.ihk-muenchen.de; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
SWIFT
„SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ist ein internationales Zahlungsnetzwerk für Überweisungen in über 200 Länder.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/swift; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:29]
T
Taylorismus
Der Taylorismus ist ein Konzept der Arbeitsorganisation nach Frederick W. Taylor, das auf wissenschaftlicher Analyse von Arbeitsabläufen basiert. Ziel ist die Steigerung der Effizienz durch Zerlegung komplexer Tätigkeiten in einfache, standardisierte Arbeitsschritte. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/taylorismus-49301; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Tilgung
„Im Finanzwesen versteht man unter einer Tilgung die planmässige oder ausserplanmässige Begleichung einer geliehenen Geldsumme. Bekannt ist in diesem Zusammenhang auch der Ausdruck „Schulden tilgen“.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/tilgung; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 11:35]
Teilwert
„Wert eines Wirtschaftsguts, basierend auf dem Betrag, den ein Erwerber im Rahmen eines Gesamtkaufs des Unternehmens dafür zahlen würde“ [Free Finance; https://www.freefinance.at/abschreibungen/teilwert.html; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 14:05]
Total Quality Management (TQM)
Total Quality Management ist ein umfassendes Führungs- und Organisationskonzept, das auf die kontinuierliche Verbesserung von Qualität in allen Unternehmensbereichen abzielt. Im Mittelpunkt stehen Kundenorientierung, Einbeziehung aller Mitarbeiter und Prozessorientierung. [DGQ – Deutsche Gesellschaft für Qualität; https://www.dgq.de; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Tensororganisation
Die Tensororganisation ist eine mehrdimensionale Organisationsstruktur, die neben zwei auch eine dritte Dimension (z. B. Funktionen, Produkte und Regionen) berücksichtigt. Dadurch sollen komplexe Aufgaben flexibler und effektiver bewältigt werden. [Springer Professional; https://www.springerprofessional.de; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Typung
Typung bezeichnet die Vereinheitlichung von Produkten, Verfahren oder Bauteilen, um Komplexität zu reduzieren, Kosten zu senken und Effizienz zu steigern. Sie ist ein Instrument der Rationalisierung in der Produktion. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/typung-52519; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
U
Übergewinn-Verfahren
Das Übergewinn-Verfahren ist ein Unternehmensbewertungsverfahren, bei dem der Unternehmenswert aus dem Substanzwert zuzüglich des Kapitalwertes der Übergewinne (Gewinne über die marktübliche Verzinsung hinaus) berechnet wird. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/uebergewinnverfahren-52563; zuletzt aufgerufen am 05.06.2025]
Umkehrwechsel
Ein Umkehrwechsel ist ein Wechsel, den der Bezogene akzeptiert und anschließend selbst durch Indossament als Zahlungsmittel einsetzt. Er dient häufig der Kreditbeschaffung. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/umkehrwechsel-50893; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Umlaufvermögen
„Mit dem Umlaufvermögen sind in einem Unternehmen alle Vermögenswerte gemeint, die für die Leistungserstellung kurzfristig zur Verarbeitung, zum Verbrauch, zum Verkauf oder zur Rückzahlung bestimmt sind. Diese Vermögensgegenstände befinden sich nicht wie das Anlagevermögen dauerhaft im Unternehmen. Das Gesamtvermögen ist die Summe aus Umlaufvermögen und Anlagevermögen.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/umlaufvermogen; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:28]
Umsatz
„Der Umsatz (Erlös) ist in der Betriebswirtschaftslehre der Gegenwert in Form von Rechnungsstellung oder Forderungen, der durch den Verkauf der Produkte bzw. Dienstleistungen dem Unternehmen zukommt.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/umsatz; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 14:06]
V
Valuta
„Valuta (Wertstellung) bedeutet im Bankwesen die Bestimmung eines Datums, an dem auf einem Konto eine Gutschrift oder Belastung erfolgen soll.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/valuta; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:49]
Vergütung
„Der Begriff Vergütung, auch Arbeitsentgelt oder Beschäftigungsentgelt genannt, beschreibt die finanzielle Gegenleistung für eine erbrachte Leistung.“ [indeed; https://de.indeed.com/karriere-guide/karriereplanung/was-ist-verguetung; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 10:40]
Variantenstückliste
Eine Variantenstückliste ist eine spezielle Stückliste, die die unterschiedlichen Ausprägungen eines Produkts in einer einheitlichen Struktur darstellt. Sie erleichtert die Planung und Steuerung in der Variantenfertigung. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/variantenstueckliste-51368; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Vermögen
„Vermögen, in der Finanzwelt auch als „Nettowert“ oder „persönlicher Reichtum“ bezeichnet, ist ein entscheidender Begriff zur Bewertung der finanziellen Gesamtsituation einer Person oder eines Unternehmens. Es umfasst den Gesamtwert aller finanziellen Vermögenswerte, die individuell oder gemeinschaftlich gehalten werden, abzüglich aller Verbindlichkeiten oder Schulden.“ [AlleAktien; https://www.alleaktien.com/lexikon/vermoegen; zuletzt aufgerufen am 10.09.2024 um 12:09]
Verband
Ein Verband ist der Zusammenschluss von Unternehmen, Personen oder Organisationen zur Wahrnehmung gemeinsamer Interessen, insbesondere in wirtschaftlicher, sozialer oder politischer Hinsicht. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verband-51438; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Vertrieb
„Vertrieb ist ein umfassender Begriff, der sich auf alle Aktivitäten und Prozesse bezieht, die mit dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Endkunden in Verbindung stehen.“ [Krauss; https://www.krauss-gmbh.com/blog/vertrieb-was-bedeutet-das-grundlagen-und-bedeutung-im-gesch%C3%A4ftsbereich; zuletzt aufgerufen am 17.09.2024 um 21:42]
W
Wachstum
„Die Volkswirtschaftslehre definiert Wachstum bzw. Wirtschaftswachstum mit der Zunahme des Volumens an produzierten Gütern und erbrachten Dienstleistungen eines Landes. Dies entspricht dem Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Wachstumsrate des BIP wird von Jahr zu Jahr in Prozent angegeben.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/wachstum; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:44]
Warenwirtschaftssystem
Ein Warenwirtschaftssystem ist eine Softwarelösung zur Erfassung, Steuerung und Kontrolle von Warenströmen in Unternehmen. Es unterstützt Prozesse wie Einkauf, Lagerhaltung und Verkauf. [IHK Frankfurt; https://www.frankfurt-main.ihk.de; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Wandelschuldverschreibung
Eine Wandelschuldverschreibung ist eine Anleihe, die dem Gläubiger das Recht einräumt, sie zu festgelegten Bedingungen in Aktien des Emittenten umzutauschen. Sie kombiniert die Eigenschaften von Fremd- und Eigenkapital. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wandelschuldverschreibung-52271; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Werbemittel
„Als Werbemittel werden Ausdrucksmittel bezeichnet, die eine Werbebotschaft enthalten und an eine bestimmte Zielgruppe gerichtet sind. Dies können sowohl die bekannten Werbekugelschreiber oder -feuerzeuge sein, aber auch digitale Formate wie Werbespots oder Banner. Mittlerweile werden Werbemittel in klassische und digitale Werbemittel unterteilt, was die Bedeutung der digitalen Medien für die Werbung verdeutlicht.“ [Für Gründer; https://www.fuer-gruender.de/wissen/unternehmen-fuehren/marketing/werbemittel/; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 14:09]
X
Xetra
„Die Abkürzung Xetra (MIC-Code XETR) ist ein elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse und steht für Exchange Electronic Trading. Es regelt Käufe und Verkäufe von Wertpapieren ausschließlich über Computer.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/xetra; zuletzt aufgerufen am 14.09.2024 um 14:11]
XY-Theorie
Die XY-Theorie von Douglas McGregor unterscheidet zwei Menschenbilder im Führungsstil: Theorie X geht von arbeitsunwilligen Mitarbeitern aus, die kontrolliert werden müssen, Theorie Y von selbstmotivierten Mitarbeitern, die Verantwortung übernehmen wollen. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/xy-theorie-53308; zuletzt aufgerufen am 24.06.2025]
Y
Yield
„Der Finanzbegriff Yield (engl. Rendite) lässt sich vielseitig interpretieren. Er dient zur Angabe des Verhältnisses zwischen Ein- und Auszahlungen oder zur Darstellung der in Prozent ausgedrückte Effektivzins einer Anlage.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/yield; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:31]
Z
Zeitlohn
Der Zeitlohn ist eine Form der Entlohnung, bei der die Arbeitszeit als Bemessungsgrundlage dient, unabhängig von der erbrachten Leistung. Er wird häufig in Tätigkeiten mit schwer messbarer Leistung eingesetzt. [Gabler Wirtschaftslexikon; https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/zeitlohn-53387; zuletzt aufgerufen am 03.07.2025]
Zentralisation
Zentralisation bezeichnet die nach Kriterien durchgeführte Zusammenfassung von Aufgaben innerhalb einer Stelle. Sie kann Ausdruck dafür sein, dass die am höchsten hierarchisch verortete Abteilung die meisten Entscheidungen treffen darf. [vgl. Erich Frese, 2004, in: Lexikon der Betriebswirtschaft, Hrsg: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Lück, S. 763.]
Zeit-Management-Technik
Zeit-Management-Techniken sind Methoden zur besseren Planung, Organisation und Nutzung der verfügbaren Zeit mit dem Ziel, Produktivität zu steigern und Stress zu reduzieren. Bekannte Methoden sind die Eisenhower-Matrix oder die ALPEN-Methode. [IHK Darmstadt; https://www.darmstadt.ihk.de; zuletzt aufgerufen am 03.07.2025]
Zertifikat
„Ein Zertifikat ist per Definition eine Anleihe bzw. Inhaberschuldverschreibung, die zu den derivativen Wertpapieren gezählt wird. Der Anleger möchte mit einem Zertifikat indirekt von einer gewünschten Entwicklung eines Basiswertes profitieren.“ [Handelszeitung; https://www.handelszeitung.ch/finanzlexikon/zertifikat; zuletzt aufgerufen am 28.10.2024 um 10:53]